Buchempfehlung
Geschichten sind dafür da, dass wir aus ihnen lernen.
Elianas Autobiografie erzählt von einer von Trauma, Gewalt und Entwurzelung geprägten Kindheit, beginnend in Kasachstan und fortgesetzt nach der Auswanderung nach Deutschland. Frühe Missbrauchserfahrungen, familiäres Schweigen und anhaltende Gewalt durch den Stiefvater führen zu tiefem Misstrauen, Isolation und später zu toxischen Beziehungen im Erwachsenenleben.
Erst durch das Brechen des Schweigens und neue stabilere Beziehungen beginnt ein langsamer Heilungsprozess. In der Rückschau erkennt Eliana die Prägung durch generationenübergreifende Muster von Kontrolle und Verdrängung. Am Ende entsteht ein Verarbeitungsprozess, den sie weiterverfolgen wird.
Elianas Autobiografie erzählt von einer von Trauma, Gewalt und Entwurzelung geprägten Kindheit, beginnend in Kasachstan und fortgesetzt nach der Auswanderung nach Deutschland. Frühe Missbrauchserfahrungen, familiäres Schweigen und anhaltende Gewalt durch den Stiefvater führen zu tiefem Misstrauen, Isolation und später zu toxischen Beziehungen im Erwachsenenleben.
Erst durch das Brechen des Schweigens und neue stabilere Beziehungen beginnt ein langsamer Heilungsprozess. In der Rückschau erkennt Eliana die Prägung durch generationenübergreifende Muster von Kontrolle und Verdrängung. Am Ende entsteht ein Verarbeitungsprozess, den sie weiterverfolgen wird.
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Willkommen bei Friesen Books - Bücher mit bedacht
Manche Autoren erzählen wunderschöne Fantasy Geschichten. Ich bewundere dieses Talent Charaktere erfinden zu können. Anscheinend ist es mir irgendwo auf dem Weg abhanden gekommen. Meine Bücher entspringen deshalb eher der Realität. Es sind Erfahrungen und Beobachtungen. Dinge, die andere Personen oder ich selbst erlebt haben. Es ist spannend zu sehen, wohin die Reise führt und wie Lebensumstände Menschen beeinflussen können. Woraus können wir am Meisten lernen, wenn nicht aus Entscheidungen, Missglücken und Gelingen von anderen. Nicht umsonst sagt man: „Die besten Geschichten schreibt das Leben“. Ich hoffe euch mit diesen Büchern all das bieten zu können. Deshalb wünsche ich nun viel Spaß beim Stöbern und lesen.
Die Geschichte von
Eliana Friesen
Schon mit 12 Jahren zeichnete ich, schrieb Gedichte und dachte mir kleine Geschichten aus. Immer wieder kam das Schreiben in verschiedenen Formen zu mir zurück, genauso wie die Erstellung von digitalen Inhalten.
Das Auge für Details und die Liebe für Kunst in verschiedenen Formen brachte mir mein Opa bei. Deshalb gehören diese Dinge zu meinem Alltag. Ich liebe es zu schreiben und neue Werke zu kreieren.
Buchvorstellung
Elianas Universum: Zwischen russlanddeutscher Geschichte und dem Aufbruch aus dem Schweigen
Eine autobiografische Dekonstruktion über Trauma, Migration und die Rückgewinnung der eigenen Wahrheit.
Was bedeutet es, in einem System aufzuwachsen, das auf Schweigen basiert? In ihrer Autobiografie wirft Eliana einen schonungslosen Blick auf eine Lebensreise, die in der religiösen Enge Kasachstans beginnt und über die Migration nach Deutschland bis hin zur psychologischen Selbstbefreiung führt.
Von der Steppe Kasachstans in die deutsche Bürokratie
Die Erzählung beginnt auf einem Selbstversorger-Hof der Großeltern, eingebettet in die mennonitisch-adventistischen Traditionen der Russlanddeutschen. Doch hinter der Fassade der harten Arbeit verbirgt sich eine „Geister-Kultur“, die sexualisierte Gewalt und systemischen Missbrauch durch Tabus schützt.
Mit der Auswanderung im Jahr 1996 folgt die zweite Entwurzelung. Statt der erhofften Sicherheit im Westen begegnet Eliana in Deutschland bürokratischer Kälte, schulischer Ausgrenzung und einem familiären Umfeld, das von einem manipulativen Stiefvater terrorisiert wird.
Die Analyse einer „Überlebensarchitektur“
In 24 Kapiteln seziert Eliana die Mechanismen der komplexen Traumafolgestörung (K-PTBS). Sie beschreibt den „Ressourcenraub“ durch toxische Beziehungen und entlarvt das institutionelle Victim Blaming, das Betroffenen oft die Glaubwürdigkeit abspricht.
Dieses Buch ist mehr als eine Lebensgeschichte – es ist eine archäologische Suche nach den Wurzeln von transgenerationalem Trauma. Es erklärt, warum soziale Phobie und chronischer Stress keine Schwächen sind, sondern eine hochspezialisierte Überlebensarchitektur des Nervensystems.
Das Ende des Schweigens
Mit dem Credo „Schweigen schützt die Täter, Reden rettet die Opfer“ bricht Eliana mit einer jahrzehntelangen Tradition der Unterdrückung. Sie findet ihre Heimat nicht auf einer Landkarte, sondern in der Hoheit über die eigene Geschichte.
Themenschwerpunkte des Buches:
Russlanddeutsche Identität: Geschichte der Mennoniten und das Erbe der Sowjetunion.
Trauma-Bewältigung: Umgang mit Missbrauch, Flashbacks und Amygdala-Hijack.
Systemkritik: Toxische Dynamiken in Familie, Partnerschaft und Hilfsinstitutionen.
Heilung & Resilienz: Der Weg von der Entwurzelung zur inneren Autonomie.
Eine wahre Geschichte, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht
Wer braucht denn nicht ein weiteres Ziel?
Dieses Buch ist bisher eine Idee und noch nicht fest eingeplant.
Hinter jeder Geschichte steckt auch ein Geschmack. In meiner Biografie erinnere ich mich an ein paar typische Gerichte der russlanddeutschen Küche und die Rezepte meiner Kindheit. Vielleicht teile ich in diesem Buch in Zukunft das eine oder andere Familienrezept, das den Weg durch die Systeme überdauert hat.
Unsere persönlichen Familienrezepte aus der russischen und deutschen Küche
Manches ist doch komplexer als es auf den ersten Blick scheint. Deshalb ist es gut, dass es Bücher gibt. Sie geben uns die Möglichkeit tiefer in Themen einzutauchen und neue Aspekte kennenzulernen.

Leseprobe
Noch unentschlossen?
Schnupper gerne in die Bücher hinein und lass dich inspirieren.
Gerne kannst du dir auch dein Lieblingsbuch bis zur Erscheinung vormerken.
Diese Leseproben sind Rohfassungen. Aus der Feder, direkt und ungefiltert hier zu lesen. Damit könnt ihr schneller einen ersten Eindruck erhalten. Ein Lektorat oder Korrektorat folgt natürlich nach Fertigstellung des gesamten Werks.
Beiträge
Essenz der Beobachtung
Wahre Geschichten brauchen keinen künstlichen Filter. In einer Welt, die oft von lauten Schlagzeilen und schnellen Urteilen lebt, suche ich die Substanz im Detail. Meine Texte widmen sich der präzisen Beobachtung von Alltag und Gesellschaft. Es geht darum, das Offensichtliche zu hinterfragen und die verborgenen Logiken hinter menschlichen Entscheidungen sichtbar zu machen. Für mich ist das Schreiben ein Werkzeug, um die Realität nicht nur abzubilden, sondern in ihrer Tiefe zu begreifen. Das Aufschreiben hilft dabei, das Erlebte zu sortieren und festzuhalten, was sonst im Rauschen des Alltags untergeht. So entstehen Texte, die über den Moment hinaus Bestand haben und einen klaren Blick auf das ermöglichen, was uns als Menschen und Gemeinschaft bewegt.
Zwischen den Systemen
Identität ist selten eine gerade Linie. Geprägt durch die Geschichte der Russlanddeutschen und das Aufwachsen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Systemen, versuche ich das Spannungsfeld von Herkunft und Neuanfang zu verstehen. Es sind die leisen Verschiebungen von Traditionen und die unsichtbaren Regeln von Gemeinschaften, die mich faszinieren. Oft zeigt sich erst im Rückblick, wie stark kollektive Erfahrungen das individuelle Handeln steuern. Diese Spurensuche führt unweigerlich zu der Frage, welche Werte wir bewahren und welche Muster wir ablegen müssen, um in einer neuen Realität wirklich anzukommen. Es geht dabei weniger um endgültige Antworten als vielmehr um das Freilegen verborgener Strukturen.
Lernen ist Wertvoll
Literatur ist für mich dann am stärksten, wenn sie etwas vermittelt. Dabei spielt es keine Rolle, welches Werk es ist. Ich denke, es lässt sich aus vielen Büchern, Artikeln oder Zeitschriften etwas Wertvolles herausziehen. Oft sind es gerade die unscheinbaren Randnotizen oder alltäglichen Beobachtungen, die den größten Erkenntnisgewinn bieten. Es geht nicht um den literarischen Status, sondern um die Relevanz der Inhalte für unser eigenes Verständnis von Welt und Gesellschaft. Wer offen ist, findet in Dokumentationen ebenso wie in persönlichen Berichten Bausteine für ein klareres Bild der Realität. Es ist die Suche nach Mustern und Logiken, die verschiedene Textformen miteinander verbindet.
Stille der Generationen
In vielen Biografien existiert eine Sprache, die aus Schweigen besteht. Besonders dort, wo Brüche und Neuanfänge die Familiengeschichte dominieren, wird das Nicht-Gesagte zum schwersten Erbe. Warum fällt es so schwer, Worte für das Erlebte zu finden, wenn die Umstände sich längst geändert haben? Die Antwort liegt oft in der Architektur kollektiver Erfahrungen. Es geht um den Moment, in dem das Schweigen von einer Schutzmaßnahme zu einer Fessel wird, die erst durch präzise Benennung gelöst werden kann.
Erbe der Systeme
Systeme enden nicht an Landesgrenzen oder durch politische Umbrüche; sie hinterlassen Abdrücke in der Art, wie wir vertrauen, schweigen und handeln. Oft tragen wir Regeln in uns, die wir nie selbst gewählt haben. Es ist die Macht des Diffusen – jene unsichtbaren Mechanismen, die bestimmen, wer in einer Gemeinschaft gehört wird und wer im Schatten bleibt.
Logik der Ausgrenzung
Wie entsteht das Gefühl, nirgendwo sicher zu sein? Gesellschaftliche Zugehörigkeit ist oft an Bedingungen geknüpft, die selten offen ausgesprochen werden. Es sind die kleinen Grenzüberschreitungen und die schleichende Normalisierung von Ausgrenzung, die den Boden für tiefere Zerwürfnisse bereiten. Um diese Muster zu durchbrechen, muss man die Mechanismen hinter der Ausgrenzung identifizieren. Nur wer die Logik der Ausgrenzung versteht, kann beginnen, sich eine eigene, unabhängige Sicherheit aufzubauen.
